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Anodisieren von Aluminium - Verfahrensübersicht

 

GS-Verfahren

Das bekannteste und gebräuchlichste Verfahren ist das sogenannte GS-Verfahren, welches aufgrund eingesetztem Strom und Elektrolyt als Gleichstrom-Schwefelsäure-Verfahren bezeichnet wird.

 

GSX - Gleichstrom-Schwefelsäure-Oxalsäure-Verfahren

Das Elektrolytgemisch Schwefelsäure-Oxalsäure erlaubt ein Eloxieren bei höheren Temperaturen.

 

Ematal

Bei diesem Verfahren werden durch Spezialelextrolyte Titan- oder Zirkoniumverbindungen in die Schicht eingelagert. Dieses Verfahren findet u.a. Anwendung bei der OF-Veredelung von Stricknadeln. Die Schichten weisen hohe Gleiteigenschaften auf.

 

CAA - Chromsaures Eloxal

Findet Einsatz in der Luft- und Raumfahrt aufgrund guter Korrosionseigenschaften.

 

Mischsäure-Verfahren

Dies sind Verfahrensvarianten, die in der Luft- u. Raumfahrt zur Ablösung des Cr(VI)-haltigen Elektrolyts zum Einsatz kommen.

  • TSA-Verfahren (Tartaric acid - Sulphuric acid - Anodising)
    Eloxieren in einem Gemisch aus Weinsäure und Schwefelsäure
  • BSA-Verfahren (Boric acid - Sulphuric acid - Anodising)
    Eloxieren in einem Gemisch aus Borsäure und Schwefelsäure

 

Harteloxal

Bei sehr niedrigen Badtemperaturen und hoher Stromdichte werden sehr harte und verschleißbeständige Schichten erzeugt.

 

Plasmakeramische Verfahren (z.B. Keronite, Keplacoat)

Durch Funkenentladung bei sehr hohen Stromdichten entsteht eine keramische, sehr harte und verschleißbeständige Oberfläche.